Deine erste Reformer Pilates Stunde in Zürich: was dich erwartet
Der Reformer sieht komplizierter aus, als er ist. Ein gleitender Schlitten, ein Satz Federn, zwei Schlaufen und eine Fussstange. In der ersten Stunde im Anida Lab lernst du, wie das Gerät auf dich reagiert. Den Rest macht der Körper.

Was ist Reformer Pilates?
Der Reformer ist das Gerät, das Joseph Pilates gebaut hat, um seine Methode mit Widerstand zu unterrichten. Ein Schlitten gleitet auf Schienen. Federn unterschiedlicher Stärke bremsen oder unterstützen die Bewegung. Schlaufen und Fussstange geben Händen und Füssen einen Ort zum Arbeiten. Die Federn sind der Kern: Bei jeder Wiederholung geben sie Rückmeldung. Zu viel Schwung, und der Schlitten zeigt es. Zu wenig Kontrolle, und er zeigt es ebenfalls.
Im Anida Lab an der Gotthardstrasse 40 in Zürich Enge stehen fünf Reformer im Reformer Room. Fünf Personen, eine Lehrperson, fünfzig Minuten. Die Lehrperson sieht jede Wiederholung. Deshalb bleibt die Gruppe so klein.
So buchst du eine erste Stunde in Enge
Gebucht wird auf dieser Website, mit deiner E-Mail-Adresse und einem Code. Keine App, kein Konto, das du vorher anlegen musst. Der Guest Pass deckt eine Stunde ab und ist der übliche erste Schritt. Wähle im Stundenplan eine Reformer Pilates Stunde, wähle die Zeit, bestätige. Der Platz gehört dir.
Pläne ändern sich. Bis 24 Stunden vor der Stunde kannst du in deinem Konto stornieren, und das Guthaben geht zurück auf deinen Pass. Später wird der Platz freigegeben und das Guthaben ist verbraucht. Das Lab liegt wenige Gehminuten vom Bahnhof Enge entfernt, mit S-Bahn und Tram zum Hauptbahnhof, zum Paradeplatz und an den See.
Was du mitbringst und was du trägst
Eng anliegende Kleidung, damit die Lehrperson die Position von Wirbelsäule und Becken sieht. Socken mit Grip sind auf dem Reformer Pflicht: Der Schlitten bewegt sich, die Fussstange ist glatt, und barfuss oder in Baumwollsocken rutschst du. Bring deine eigenen mit. Ein kleines Handtuch und Wasser reichen.
Komm zehn Minuten früher. Die Lehrperson richtet den Reformer mit dir ein, zeigt dir Federn und Schlaufen und fragt, was der Körper heute braucht. Ein empfindlicher Rücken, eine alte Verletzung, eine Schwangerschaft: Sag es vor der Stunde. Die Übungen passen sich an.
Die fünfzig Minuten, Bewegung für Bewegung
Eine Stunde beginnt mit Atem und Footwork. Du liegst auf dem Schlitten, die Füsse an der Stange, und schiebst gegen die Federn hinaus und wieder zurück. Es sieht einfach aus und ordnet den ganzen Körper: Becken, Rippen, Schultern, die Rückseite der Beine. Von dort baut die Stunde auf. Armarbeit in den Schlaufen, eine Bauchserie, Seitlage für die Hüften, gegen Ende kniende und stehende Positionen.
Jede Übung hat eine leichtere und eine stärkere Variante. Die Lehrperson stellt die Federn für dich um und korrigiert mit der Hand und mit Worten. In einer Gruppe von fünf passiert das alle paar Minuten. Niemand muss raten.
Was der Körper danach merkt
Die meisten beschreiben dasselbe: eine längere Wirbelsäule, einen ruhigeren unteren Rücken, einen Bauch, der sich eingeschaltet anfühlt, ohne einen einzigen Crunch. Die Beine spüren Arbeit an Stellen, die Laufen und Velofahren auslassen. Am zweiten Tag kann ein leichter Muskelkater in der tiefen Rumpfmuskulatur und an den Innenseiten der Oberschenkel kommen. Das ist normal und geht vorbei.
Der Weg zurück zum Bahnhof Enge oder dem Zürichsee entlang gehört zur Stunde. Der Körper ist geordnet. Lass ihn eine Weile so, bevor der nächste Bildschirm kommt.
Typische Fehler in der ersten Stunde
Keiner davon ist schlimm. Alle sind leichter zu vermeiden, wenn du sie kennst.
- Den Schlitten mit Tempo statt mit Kontrolle schieben. Die Federn belohnen Langsamkeit.
- Im schweren Teil die Luft anhalten. Ausatmen bei der Anstrengung.
- Die Schlaufen mit den Händen festkrallen. Die Arbeit kommt aus Schulter und Rücken.
- Sich mit der Person auf dem Reformer nebenan vergleichen. Fünf Personen, fünf Körper, fünf Federeinstellungen.
- Die Socken vergessen. Komm vorbereitet: im Lab gibt es keine Ersatzsocken.
Nach der ersten Stunde: so geht es weiter
Zwei Reformer Stunden pro Woche sind der Rhythmus, der die Haltung innerhalb eines Monats verändert. Viele kombinieren den Reformer mit Mat Pilates im Aura Room, wo dieselben Prinzipien ohne Federn gelernt werden, oder mit Pilates Tower im selben Raum, wo die Federn an der Wand hängen. Ein Paket mit zehn oder zwanzig Stunden oder eine Movement Mitgliedschaft deckt beide Räume ab.
Zehn Minuten Red Light Therapy vor oder nach der Stunde passen in denselben Besuch. Die Kabine ist wenige Schritte vom Reformer Room entfernt, und das Anida Café liegt auf dem Weg hinaus.
Fragen und Antworten
Nein. Die erste Stunde erklärt das Gerät. Sag der Lehrperson, dass es dein erstes Mal ist, dann werden Federn und Übungen entsprechend eingestellt.
Oft ja, mit einer Lehrperson, die davon weiss. Die Federn stützen genauso, wie sie Widerstand geben. Erwähne die Schmerzen vor der Stunde. Sind sie akut oder nicht abgeklärt, geh zuerst zu Ärztin oder Physiotherapeut.
Fünf. Im Reformer Room an der Gotthardstrasse 40 stehen fünf Reformer, pro Stunde mit einer Lehrperson.
Buche deine erste Stunde
Reformer Pilates im Reformer Room, sieben Tage die Woche. Wähle eine Zeit im Stundenplan und komm zehn Minuten früher.
In diesem Artikel
Alle KlassenMehr aus dem Journal
Alle Artikel
Run. Press. Recover. Ein Samstag mit SANE Club
Dreissig Läuferinnen und Läufer, 8 km vom Lab und zurück, eine Heat Press im Anida Café und drei Räume zum Erholen. Wie der Morgen mit SANE Club war, und was wir daraus mitnehmen.
Lesen
Sound Bath: sechzig Minuten für das Nervensystem
Klangschalen, Gongs und ein langes Ausatmen: was sechzig Minuten im Liegen im Aura Room bewirken, was die Forschung bisher sagt und wie du dich vorbereitest.
Lesen
Pilates in der Schwangerschaft und nach der Geburt: was sich ändert
Was sich in jedem Trimester ändert, was der Reformer bietet, wann du nach der Geburt zurückkommst und wie du es uns sagst. Ein praktischer Leitfaden aus Zürich.
Lesen